Foto: 1x DMZ-Archiv, 1x ThyssenKrupp, 1x Roland Hanewald

Serbien beunruhigt: Kosovo baut eigene Armee auf

5. März 2014

> ZUERST!: Republik der Mafia: Wie sich die EU-Länder am Kosovo dumm und dämlich zahlen

Serbiens Kriegsmuseum

4. März 2014

98dmz3Belgrad: Zwischen Militärhistorie und Partisanenverklärung

Das serbische Vojni muzej, das Kriegsmuseum, in der serbischen Hauptstadt Belgrad wurde bereits 1878 gegründet. Schon damals bei der Gründung gab es hinsichtlich der bewegten und von zahlreichen Kriegen geprägten Geschichte Serbiens viel vorzuzeigen. Seit der Eröffnung der Museums mangelt es daher an Raum für die zahlreichen Ausstellungsstücke. Heute wird das Museum von der eindrucksvollen Belgrader Zitadelle beherbergt. Die Summe der ausgestellten Exponate ist inzwischen auf über 3.000 angewachsen – manche Quellen sprechen fälschlicherweise gar von 30.000, doch hierbei dürfte es sich um eine Schätzung einschließlich der Lagerbestände handeln. Die Ausstellungen sind umfangreich und vielseitig, von Kriegsmaterial aus der Römerzeit bis hin zu Streubomben und Granaten mit Uran- und Graphitladungen, die – wie es im Museum heißt – von der NATO illegal im Balkankonflikt gegen Serbien eingesetzt worden seien, ist alles zu sehen. Selbst ein sogenannter „Humvee“ der U.S. Army, ein serbisches Beutestück aus dem Kosovokrieg 1999, wird stolz zur Schau gestellt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wirksam im Einsatz

4. März 2014

98dmz2Erweitertes Fähigkeitsspektrum: die Fregatten der Klasse 125

Nach fast vierzig Jahren im Dienst sind die verbliebenen fünf deutschen Fregatten der Klasse 122 – der „Bremen“-Klasse – den Anforderungen moderner Seekriegsführung kaum noch gewachsen. Sie sollen allmählich durch vier Neubauten der Klasse 125 abgelöst werden. Erfahrungen aus den aktuellen Einsätzen der Deutschen Marine haben deutlich gemacht: Die Auswirkungen der neuen Anforderungen an Stabilisierungskräfte zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung auf den Gesamtentwurf eines Kriegsschiffs sind so erheblich, daß eine gänzlich neue Fregatte konzipiert werden mußte. Stärkere Bewaffnung, längere Stehzeit im Einsatzgebiet und an Bord eingeschiffte Spezialkräfte sollen auch die Marine in die neue Einsatzrealität führen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sturm auf Paris

4. März 2014

98dmz1Die Befreiungskriege (1813–1815) beendeten die napoleonische Herrschaft über Europa. Der Sieg der verbündeten Preußen, Österreicher, Russen und Schweden über die Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 war der Anfang vom Ende des französischen Jochs. Dennoch dauerte es noch bis zum März 1814, bis die Verbündeten Paris erobern und Napoleon vor 200 Jahren zu seiner ersten Abdankung zwingen konnten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Krim-Konflikt: Ukrainische Armee deutlich schwächer als die russische

4. März 2014

> ZUERST!: Nach Ukraine-Putsch: Rußland verlegt Truppen auf die Krim

Abwendung von den USA: Ägypten schließt milliardenschweren Rüstungsdeal mit Rußland

28. Februar 2014

Russischer T-90-Panzer bei einer Parade in Moskau
(Foto: Wikimedia/kremlin.ru, CC BY 3.0)

Kairo/Moskau. Rußland und Ägypten haben offenbar einen milliardenschweren Vertrag über die Lieferung von Rüstungsgütern an die Militärregierung abgeschlossen.

Wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die russische Zeitung “Wedomosti” berichtet, sollen Jagdflugzeuge, Raketenabwehrsysteme und Hubschrauber im Wert von drei Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro) geliefert werden. Ebenfalls im Vertrag enthalten seien Küstenschutzsysteme, leichte Schußwaffen und Munition. Unterzeichnet wurde der Vertrag demnach von den Außen- und Verteidigungsministern beider Staaten in der russischen Hauptstadt Moskau. Auch die Zeitung “Egypt Independent” berichtete über einen entsprechenden Waffendeal. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wehrbericht für das Jahr 2013: Rekordzahl an Sorgen und Nöten

28. Februar 2014

Panzergrenadiere der Bundeswehr bei einer Übung
(Foto: Wikimedia/Bundeswehr-Fotos, CC BY 2.0)

Berlin. Der Wehrbeauft ragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), hat in seinem Jahresbericht für 2013 Nachbesserungen bei der Bundeswehrreform angemahnt.

Gleichzeitig solle aber keine Reform der Reform stattfinden, die den Soldaten noch mehr Planungssicherheit nehme. Königshaus forderte stattdessen, daß z.B. bei der Standortplanung – dort, „wo noch keine unveränderlichen Fakten geschaffen sind“ – nachgearbeitet werde. Die Bundeswehrreform sieht bisher die Schließung etlicher Standorte vor. Diesen Beitrag weiterlesen »

Info-Videos auf YouTube: Bundeswehr in der Rangliste weit vorne

23. Januar 2014

Soldaten der Bundeswehr mit dem G36 in Bosnien (Foto: Wikimedia/US Air Force)

Berlin. Mit ihren Informations- und Werbefilmen auf der Internetplattform YouTube kann die Bundeswehr locker mit anderen Streitkräften mithalten.

Wie die “Stuttgarter Zeitung” berichtet, werden Bundeswehrvideos im Netz im Durchschnitt täglich 23.847 Mal abgerufen; die renommierten US-Marines bringen es bei ihrem Filmangebot dagegen nur auf knapp 5.400 Aufrufe. Die britische Armee und die französischen Streitkräfte liegen mit 5.581 beziehungsweise 3.690 täglichen Aufrufen auf ihren Video-Plattformen weit abgeschlagen hinter der Bundeswehr. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Verteidigungsministeriums hervor, die dem Blatt vorliegt. Der internen Erhebung zufolge spielt die Bundeswehr bei der filmischen Selbstdarstellung im Internet mit der US-Armee (29.400 Videoaufrufe auf allen einschlägigen Kanälen) und den israelischen Streitkräften (21.946 Aufrufe) in der ersten Liga.

Auto fährt in Marschgruppe: Sieben Luftwaffensoldaten bei Unfall in der Eifel verletzt

23. Januar 2014

Laubach. Bei Laubach in der Eifel ist am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr ein Auto in eine Gruppe marschierender Bundeswehrsoldaten gefahren. Sieben Soldaten im Alter zwischen 18 und 26 Jahren wurden bei dem Unfall verletzt, drei davon schwer.

Wie die Luftwaffe mitteilte, war die insgesamt 17-köpfige Gruppe des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 aus Büchel im Rahmen der Ausbildung auf einem Nachtorientierungsmarsch unterwegs. Dabei liefen die Soldaten in der Dunkelheit in Zweierreihen auf der rechten Straßenseite nebeneinander. Obwohl die Soldaten mit Reflektorenbändern und Taschenlampen gesichert waren, kam es zu dem Unfall. Die drei schwer verletzten Soldaten wurden zur weiteren Behandlung in das Bundeswehrkrankenhaus Koblenz gebracht, ihr Zustand ist stabil. Betroffene Angehörige sind zwischenzeitlich informiert worden.

Kongo: Kämpfe zwischen Armee und Islamisten

20. Januar 2014